Nachteilsausgleich

Menschen mit einer Leistungsbeeinträchtigung können in der beruflichen Grundbildung, in der Berufsmaturitätsausbildung und in den Qualifikationsverfahren Benachteiligungen erfahren, wenn Ihren besonderen Bedürfnissen nicht Rechnung getragen wird.

Unter dem Begriff "Nachteilsausgleich für Menschen mit Leistungsbeeinträchtigung" werden spezifische Massnahmen verstanden, die zum Ziel haben, die gegebenen Nachteile auszugleichen, Diskriminierungen zu verhindern und individuelle Anpassungen zu gewähren. Dabei müssen die kognitiven und fachlichen Kompetenzen den in den Verordnungen formulierten Anforderungen entsprechen.

Spezifische Massnahmen zum Nachteilsausgleich können nur in Anspruch genommen werden, wenn die Beeinträchtigung von einer anerkannten Fachstelle (Erziehungsberatungsstelle, neuropsychologische Praxis etc.) schriftlich bestätigt wird.

Vor Lehrbeginn werden die Lernenden und ihre Eltern schriftlich über die Möglichkeit des Nachteilsausgleichs bei Leistungsbeeinträchtigung oder Lernstörungen sowie die Zuständigkeiten und das Vorgehen informiert.

Detailinformationen siehe Seite der Erziehungsdirektion "Nachteilsausgleich"

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Erfassung Lernende mit Leistungsbehinderung
Journal Fördermassnahmen
Merkblatt Nachteilsausgleich