Stütz- und Förderangebot

Stütz- und Förderkurse

Diese individualisierten Angebote basieren auf der pädagogischen Diagnostik und auf pädagogisch-didaktischen Erkenntnissen der Lernförderung. Der Kursbesuch erfolgt nicht am Regelschultag, an der dem Lehrbetrieb nächstgelegenen Berufsfachschule. Dieses Angebot kann nur in begründeten Situationen länger als zwei Semester besucht werden.

Stütz- und Förderkurse sind freiwillige Angebote, die auf Empfehlung der Lehrpersonen, der Lernorte oder aus eigener Initiative der Lernenden besucht werden können. In speziellen Fällen kann ein Förderkurs angeordnet werden, wenn das Erreichen der Lernziele dies erfordert. Eine regelmässige Teilnahme ist Voraussetzung für eine gezielte Begleitung und Förderung. Die Anmeldung ist verbindlich und verpflichtet zum Besuch des Stütz- und Förderunterrichts. Unentschuldigte und wiederholte Absenzen führen zum Kursausschluss. 

Die Anmeldung erfolgt mit dem Anmeldeformular, das von der ausbildungsverantwortlichen Person unterzeichnet werden muss. Auf der Rückseite präzisieren die empfehlenden Lehrpersonen die beobachteten Defizite in den Bereichen Fachkompetenz und Arbeitsverhalten. So ist gewährleistet, dass die Förderung und Unterstützung bedarfsgerecht erfolgen kann.

Sprach- und Lernförderung

Lernschwierigkeiten haben häufig Sprachdefizite oder fehlende Lernstrategien als Ursache. Dies sind die Schwerpunkte dieses Angebotes, in welchem auch Lernende mit Immigranten-Hintergrund gefördert werden. Von den drei bis vier Lektionen pro Woche  wird in einer Hälfte gezielte Sprach- und Lernförderung und in der anderen Unterstützung bei individuellen Arbeiten gewährt.

Lernraum

Der Lernraum bietet Lernenden Infrastruktur und punktuelle Begleitung bei der Erledigung ihrer individuellen, grundsätzlich selbstgesteuerten schulischen Arbeiten. Das Angebot ist geeignet für Lernende, welche bereits zwei Semester Stütz- und Förderunterricht besucht haben, jedoch weiterhin das Bedürfnis nach regelmässigem „Lernraum“ und punktueller Unterstützung haben.

Thematische Kurse

Kurse werden bei Bedarf durchgeführt und sind zeitlich beschränkt.

Beispiele sind:

  • Zu Beginn der Ausbildung, nach erfolgter Standortbestimmung, der Kurs „Mathematik am Übergang Sek 1 – Sek2“ zur Erarbeitung der notwendigen mathematischen Grundlagen.
  • Vor Ende einer Ausbildung, bei speziellen, komplexen Themen, die im Hinblick auf das Qualifikationsverfahren eine nochmalige Bearbeitung verlangen.
Nachteilsausgleich

Menschen mit einer Leistungsbehinderung können in der beruflichen Grundbildung, in der Berufsmaturitätsausbildung und in den Qualifikationsverfahren Benachteiligungen erfahren, wenn Ihren besonderen Bedürfnissen nicht Rechnung getragen wird.

Unter dem Begriff "Nachteilsausgleich für Menschen mit Leistungsbehinderung" werden spezifische Massnahmen verstanden, die zum Ziel haben, behinderungsbedingte Nachteile auszugleichen, Diskriminierungen zu verhindern und individuelle Anpassungen zu gewähren. Dabei müssen die kognitiven und fachlichen Kompetenzen den in den Verordnungen formulierten Anforderungen entsprechen.

Spezifische Massnahmen zum Nachteilsausgleich können nur in Anspruch genommen werden, wenn die Behinderung von einer anerkannten Fachstelle (Erziehungsberatungsstelle, neuropsychologische Praxis etc.) schriftlich bestätigt wird.

Vor Lehrbeginn werden die Lernenden und ihre Eltern schriftlich über die Möglichkeit des Nachteilsausgleichs bei Leistungsbehinderung oder Lernstörungen, die Zuständigkeiten und das Vorgehen informiert.

Detailinformationen siehe Seite der Erziehungsdirektion "Nachteilsausgleich"

Downloads

Erfassung Lernende mit Leistungsbehinderung
Journal Fördermassnahmen

 

 

Stundenplan & Kontakt

Stundenplan

 

Kontakt

Abteilung Support und Koordination
Urs Gugger
033 227 33 44 (41)
urs.gugger@idm.ch

Weitere Informationen

Konzept Lernende fördern

Anmeldeformular Stützkurs

Rechtsgrundlage Stützkursbesuch